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Scheitern ist einfach und kann so schnell gehen

Hey, ihr Mädels da draußen,
heute bin ich ein wenig deprimiert. Vielleicht hat es ja der eine oder andere gemerkt. Es gab eine lange Blog-Pause von gut einem Monat.
Und diese Pause hätte mir bzw. meinem Projekt fast den Todesstoß versetzt, um es einmal etwas theatralisch auszudrücken.
Doch wenn ich über die Gründe, die dahinter stecken, nachdenke, so finde ich gar keine wirklich gute Antwort auf das "Warum". Denn wie meistens im Leben,  gibt es nicht diesen einen entscheidenden Grund. Vielmehr sind es viele verschiedene Faktoren, die in diesem Fall zusammen gekommen sind.
Zum einen gab es ein paar Aufträge in meiner Agentur, was ja schon mal sehr erfreulich ist. 
Dann waren corona-bedingt Reisen in den Pfingstferien wieder möglich. Und wir haben das für einen Urlaub in Italien an der ligurischen Küste genutzt. Auch sehr positiv. Dann fallen aufgrund der niedrigen Inzidenzwert immer mehr Einschränkungen weg. Und wir genießen es, mal wieder Essen gehen zu können, Freunde zu treffen und vieles andere zu tun, was so lange Zeit nicht möglich war. Also nochmals etwas Positives. 
Das negative daran: ich hatte natürlich weniger Zeit für Suza. Und zudem hatte ich mich beim Projekt in eine Art Sackgasse manövriert. Eine meiner Ideen hat sich als nicht realisierbar erwiesen. Und bis ich das erkannt hatte, war sehr viel Zeit ins Land gezogen.
In Summe kommt so eine Zeitspanne von gut 4 Wochen zusammen, in denen nichts wirklich Produktives auf meinem Blog passiert ist. Viele Ideen, die ich hatte, waren nicht mehr wirklich präsent. Und ich habe ernstlich überlegt, Suza einschlafen zu lassen.
Aber wir ihr seht (und auch ich selbst), ist mir das Projekt so wichtig, das ich es geschafft habe, mich auf den Hosenboden zu setzen und einfach wieder anzufangen.
Bevor es aber weiter geht wie bisher, will ich ein kleines Zwischenfazit ziehen, auch wenn ich befürchte, dass es nicht so besonders positiv ausfallen wird.
Weil sich nämlich gewichtsmäßig eigenlich nichts getan hat. Und daran arbeite ich immerhin seit Ende März. Dem 20. März, um genau zu sein, also seit fast 3 Monaten.
Das einzig positive vielleicht, dass ich das Zunehmen während Corona stoppen konnte. Jetzt wo die Fitness-Studios wieder auf haben und ich wieder ordentlich trainieren kann, merke ich, dass das Training zu Hause zwar etwas gebracht hat, aber halt nicht genug.
In Sachen Essen bin ich auch einen Schritt weiter gekommen. Ich weiß sehr viel mehr darüber, was mir und meinem Körper in diesem Prozess gut tut. Nur konnte viele neue Rezepte nicht ausprobieren, weil ganz klar war, dass die Kinder da nicht mitmachen würden. Aber da sie jetzt ja wieder in die Schule gehen, werde ich sicherlich in den kommen Wochen einen einigermaßen vernünftigen Essensplan durch ziehen können.
Also Mädels, ich bin wieder da. Heute war ich bereits Joggen. Zu Mittag gab es "Skyr mit Beeren" (siehe Rezepte), sehr proteinreich und gleichzeitig kalorienarm. Zwar werden wir heute Nachmittag in ganz kleinem Rahmen den 15. Geburtstag meiner Tochter feiern. Für mein Kaloriendefizit bedeutet das sicherlich das Aus. Aber ab morgen wird Vollgas gegeben. Das verspreche ich Euch.
Hey Ihr Mädels, bleibt dran, ich halte Euch auf dem Laufenden, Eure Suza.

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