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Ernüchterndes Zwischenfazit nach 5 1/2 Wochen

Hey ihr Mädels da draußen, nein, diesmal keine Frustdelle, nur eine interessante Feststellung. Seit Mitte März arbeite ich an meinem Projekt, und soll ich euch etwas sagen: Gewichtstechnisch hat sich nichts getan, nada, rein gar nichts. Ich wiege noch genau die 64,4 Kilo wie zu Beginn des Projekts. Irgendetwas läuft also falsch. 
Erstaunlicherweise ist das im Moment nichts, was mich wahnsinnig demotiviert. Ich merke nämlich schon Fortschritte. Und im ehrlichen Rückblick, habe ich doch einiges erreicht. 
Meine Ernährung habe ich deutlich verändert. Ich schaffe es immer besser, mein tägliches Kaloriendefizit einzuhalten, ohne dass ich dabei hungere. Das ist mir wichtig, weil ich ja dauerhaft mein Essen umstellen will, um das Gewicht auch dauerhaft halten zu können.
Ich merke auch, dass sich durch den regelmäßigen Sport mein Körper verändert hat. Der Bauch ist wieder etwas schöner geworden. Die Beine auch.  Also es tut sich schon etwas, auch wenn ich es auf der Waage noch nicht merke. Und auch an den Klamotten merke ich es nicht.
Alle diese kleinen Veränderungen bewirken, dass es mir insgesamt besser geht. Die Stimmung ist recht gut. Ich habe wieder Elan und Lust, Sachen anzugehen. Und irgendwie auch mehr Power. 
Interessanterweise kommen dann auch wieder Impulse von aussen, die mir das Gefühl geben, es geht weiter vorwärts. Und idealerweise sind das auch Impulse für meine Agentur, was mich natürlich sehr freut. 
Zufall? Ich glaube nicht. So wie man in den Wald hineinruft, schallt es auch wieder heraus. Kennt man. Und das gilt halt nicht nur in der aktiven Kommunikation, sondern auch in dem was man passiv ausstrahlt. Gefühlt also bin ich auf dem richtigen Weg.
Aber nachdem genau das das Ziel war, es an den Klamotten zu merken und auf der Waage zu sehen, muss ich scheinbar ein paar meiner Parameter hinterfragen und vielleicht die eine oder andere Stellschraube nachjustieren.
Ich vermute mal, dass mein Kaloriendefizit nicht passt, sprich dass ich das eine oder andere esse, ohne es ordentlich im Tracking zu erfassen. Meine große Vermutung ist, dass es die Milchkaffees sind. Das kann ich mal überprüfen. Auf der anderen Seite ist das tatsächlich etwas, was ich unheimlich genieße, und auch gerne mag. Nichts desto trotz kann ich versuchen, den einen oder anderen Milchkaffee durch einen Espresso oder eine Tasse grünen Tees zu ersetzen.
Dann hatte ich natürlich sehr viele Cheatdays. Mein Geburtstag, der 50. Geburtstag meines Mannes, die Osterferien der Kinder... Da lässt sich bestimmt etwas optimieren.
Tja und dann befürchte ich vor allem, dass ich zwischendrin immer wieder so kleine Naschereien habe, die kalorienmäßig ganz schön ins Gewicht fallen, ich aber nur schlecht mittracke. Darauf werde ich mein Hauptaugenmerk legen.
Mein sportliches Programm möchte ich auch etwas ausweiten. Von 2 x die Woche Kraftsport auf 3 x. Und dann doch zusätzlich noch einmal Joggen. Das ist also der Part, den Kalorienverbrauch zu erhöhen.
Und dann erstmal Ausdauer beweisen. Ich bin eigentlich ganz zuversichtlich, dass sich dann zumindest ein 1/2 Kilo bewegt.
Ich habe übrigens eine spannende Aufstellung gesehen. Um 1 Kilo Fett zu verlieren, musst du 7.000 Kalorien weniger essen, als du verbrauchst.
Mal angenommen, du hast ein tägliches Defizit von 100 Kalorien, dann sind das 70 Tage, sprich über 2 Monate, die du brauchst, um 1 Kilo Fett zu verlieren. Bei einem täglichen Defizit von 200 Kalorien ist es immerhin nur noch 1 Monat. Aber recht viel höher wollte ich mein tägliches Defizit ja nicht schrauben, um nicht in den Hungermodus zu verfallen.
Also von daher, ist langer Atem eh gefragt. Ach, ihr Mädels da draußen, ich hoffe, ich schaffe das. Drückt mir die Daumen. Ich halte euch auf dem Laufenden,
eure Suza.