· 

Das Vorher-/ Nachherbild - schwieriger als gedacht

Hey ihr Mädels da draußen, heute habe ich wieder eine interessante Erfahrung gemacht, bei der ich einiges über mich lernen durfte. Ich hatte euch doch den Tipp gegeben, Vorher-/Nachher-Fotos von euch zu machen. Quasi als beste Methode, um euren Erfolg zu dokumentieren.
Was ich dabei nicht geahnt habe: wie schwierig das ist. Nicht wegen der Technik. Du stellst dich mit einem Handy vor den Spiegel, achtest auf genügend Licht und dann machst du ein Foto von vorne, drehst dich zur Seite, machst ein weiteres Bild und that's it. Vielleicht werden es noch ein paar Fotos mehr, weil du mit dem einen oder anderen nicht so ganz zufrieden bist. Oder weil du doch noch die Wäsche am Boden wegräumen möchtest. Aber das Ganze ist in maximal fünf Minuten erledigt.
Ich habe als "Dresscode" einen Bikini gewählt, der relativ neu ist. So dass ich mir sicher bin, dass mir der in einem Jahr auch noch gefällt. Und wenn ich meine Nachher-Fotos mache, werde ich genau diesen wieder anziehen.
Viel schwieriger ist es, die mentale Hürde zu überwinden. Ich bin ja jetzt niemand, der besonders photogen ist. Sprich, so gerne fotografieren lasse ich mich nicht. Und trotzdem, oder gerade deswegen, habe ich das Thema jetzt zwei Wochen vor mir hergeschoben. Seit zwei Wochen mache ich bereits die Diät, könnte also vielleicht schon kleine Erfolge, einen miminalen Fortschftitt durch den Kraftsport sehen, aber: Chance vertan.
Und jetzt frage ich mich natürlich, warum ich mich so anstelle. Denn alle rationalen Gründe sprechen dafür, das wirklich zu Beginn der Diät zu machen. Jeder Tag den du dein Foto später machst, verschenkt ein bißchen Fortschritt, den du hättest dokumentieren können.
Und alle irrationalen Argumente machen einfach keinen Sinn. Ist es zu eitel, sich vor dem Spiegel abzulichten? Nein, quatsch. Es ist eine Methode, meinen Fortschritt zu dokumentieren. Sachlich begründbar. 
Was ist, wenn jemand die Bilder sieht? Was denkt der sich? Auch völliger Quatsch. Ich habe in der Hand, wem ich sie zeige. 
Ich vermute mal, dass ich ein bißchen Angst davor habe, dass sie eben nicht den Erfolg dokumentieren, sondern den Misserfolg. Aber auch das ist Quatsch, weil dann immerhin, wirst du in die Lage versetzt, gegen zu steuern. 
Wie ich es auch drehe und wende, es macht einfach keinen Sinn und drum kann ich euch nur darin bestärken: schmeißt alle Bedenken über Bord. 
Und wisst ihr was das Geilste ist? Ich habe mir die Bilder angeschaut und mir gedacht: hey, ganz so weit von der Schnecke, die du wieder werden willst, bist du gar nicht weg. Und siehe da, wenn das mal nicht eine Motivation ist. 
Habt ihr bei euch ähnliches beobachtet? Was waren bei euch die Gründe, warum ihr euch so schwer getan habt. Würde mich echt interessieren. Würde mich freuen, wenn ihr dazu in den Kommentaren mehr erzählen würdet. Vielleicht können andere davon profitieren. 
Hey Mädels, ich halte euch auf dem Laufenden. 
Bleibt dabei, bis zum nächsten Mal, eure Suza